|
The Mellers
|
2BFAT (2003)
| TheMellers
|
|
2BFat Bereits die zweite Scheibe "2Fast" (2001) (erste: The Mellers: "Pure SKA"/"Vol. 1"(1999)) ließ einen nur staunen, wenn man bedachte, dass hier eine Newcomer-Band seine Geburt zeremonierte. Damals zierte ich mich auch der zahlreichen, hunderten Kilometer nicht, um der bodensee-ständigen Release-Party beizuwohnen. Und jeder einzelne Kilometer hatte sich gelohnt! Kommen wir nun zur CD aus 2003. Meine ausdrückliche
Empfehlung an die The Busters, sie auf ihrer nächsten Tour mitzunehmen, Man war ich sauer, als bereits nach dem 6. Song die musikalische Glückseeligkeit ein Ende hatte.
Denkste!, denn der Top-Song 6 eröffnet neue Beats, die sich schön lange sechseinhalb Minuten, teils dröhnend und im Wechsel seicht, in den Kopf hämmern. Sehr melancholisch, nachdenklich. "I hear some voices in my head", "There's something strange in my head". Klavier(Synthy-)balladen. Nachdenklich? ... Und dann wieder schreiend. Gitarrensoli, die sich die Finger wund spielen. Wieder Stimmensoli. Roger Waters (Pink Floyd) "The Wall"-Klänge? Ja, auch das ist dabei! Ich fasse es nicht!
Was für ein abwechselungsreicher Sound, der einen wirklich mitreisst, Während Song 3 nun zur maximalen Vielfalt auch noch calypsoähnliche Züge trägt, ist der deutschsprachige Beitrag angenehm musikkritisch, wenn mal mächtig auf diversen Pseudo-Star-Castingshows herumgetrampelt wird und berechtigter Weise, die Busen- und Hinternschau im Kontext der musikalischen Qualität hinterfragt wird. Musste wohl, bei dem Sound, etwas an die Toten Hosen oder Die Ärzte denken, gebe ich zu. Vielleicht ist es diese Leichtigkeit und Lockerheit der Band/Musiker, eben gerade nicht dem reinen Musikstil genadenlos zu verfallen und SKA (-Musik) als leidenschaftliches Hobby zu sehen, wie es auch viele andere guten Bands tun, ohne nach größeren "Mächten" greifen zu wollen. Sich der Musik, den Tönen, den Klängen, dem Sound insgesamt hinzugeben, ohne groß nachzudenken. Deshalb ist es vielleicht so gut. Es ist mehr Reel
Big Fish als Skatelites. Es ist mehr Madness oder The Busters als
Laurel Aitken. Es wirkt alles etwas Fazit: Für eines
der nächsten Konzerte werde ich mir schon mal den großen
Benzintank wieder füllen! Der DUDE(Mai 2005) Sa. 07.05.2005 99189 Haßleben SÖM Open
Air in der Nähe von Erfurt http://www.hardtaste.de/ |
| Weitere Einstiegs-Themen:
|
| Übersicht:
|