SKA-Einstieg
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Skarface

Skuck off!! (1997)

Man, man, man!! Was für ein Album! Nach "Cheap Pounk SKA" (1992), "Hold up in Skacity" (1993), "Live, Panic & Chaos" (1994), "Sex, Scooter & R'n'R" (1995), "Skankuat Nec Mergitur" (1996) nun also "Skuck off" (1997)!

Was die sechs französischen Jungs auf die Bühne stellen, ist schon ein Ohr (und wohl auch Auge) wert! Diese "rude boys" zählen wohl eher zu den härteren SKA-Bands, wobei mir weder die Beschreibung Punk-SKA noch Oi-SKA richtig über die Lippen gehen will. Denn: Was "Ronfleur Fred" mit seiner rauhen, verrauchten Stimme hier in die Ohren zaubert, klingt, nicht zuletzt wegen den meist französisch getexteten Songs, höchst eigen (und das ist nur positiv gemeint).

Neben Chören und leichtem Sprachgesang, der in seichten Klängen beginnt, wird der Hörer schnell aus seiner Ruhe gerissen, wenn Saxophon und E-Gitarre bis an ihre Grenzen ausgereizt werden, wobei der klassische SKA-Beat nie aus dem Blick (den Ohren) weicht, der selbstverständlich in Dauerbegleitung auftritt.
Jeder Song dieses Albums hat seinen ganz eigenen Charakter. Jedes "Kunstwerk" birgt neue Überraschungen, wobei alles erlaubt ist, was klanglich ersteinmal aus der Reihe zu tanzen scheint (irische Folk-Einlüsse liegen dann schon mal neben südamerikanischen Sambaklängen:-). Und das ist es, was die ganze Sache so phantastisch macht! Neben den SKARFACE kenne ich in erster Linie nur noch Mark Foggo, der/die so spielen, als wenn nicht nur der SKA aus dem Herzen kommt, sondern der SKA das Herz ist!

Insgesamt ist es ein höchst abwechslungsreiches und spannendes Album, was nicht zuletzt wegen seiner 20 Stücke schon sein Geld wert ist! Für den, der schnellen, französisch-englischen und verrückten Hardcore-SKA mag, ist dieses Album ein Muss!

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