DerDUDE Goes SKA 5 Jahre
online!
Erste Jubiläumsparty im schweizer Lenzburg Tommasini am 3.12.2005!

Mit: Meskalin
(CH) und Lama (CH)
+ DJ Svenson (SKA-TALK) + DJ DerDUDE (DerDUDE Goes SKA)
Aus der Perspektive vom DUDE:
(Möglicher Folgeartikel von Miansha kommt ...)
Die Deutschland-/ DJ-Perspektive:
Die Anfahrtsprozedur
Nach längerer Vorbereitung und zahllosen Mails konnte es also am 3.12.2005
von Langerwehe über Koblenz 700 km Richtung Lenzburg gehen. Bereits hier
fängt die Geschichte allerdings an, sich Lügen zu strafen, denn es
ging auch noch über Karlsruhe, wo ein gewisser DerDUDE den Wagen eines
Mitreisenden in den unfahrbaren Zustand versetzte. Ich brauchte dafür nur
etwa 2 Sekunden. Details erspare ich mir hier auch aus Peinlichkeitsgründen.
Nach einem zwei-dreistündigen Pannenaufenthalt, Abschlepp-Transporten über Landstraßen und seltsamen badisch-dialektischen Gebrabbels von Kfz-Meistern - dessen langsame und ruhige Art ich jetzt gerade nun gar nicht abhaben konnte -, setzten wir unsere Reise mit einem Mietwagen fort, um doch noch einigermaßen pünktlich zum Gig zu kommen. Es waren noch 350 KM und 18:30 Uhr. Also eigentlich undurchführbar, um noch den für 20:30 Uhr geplanten Video-Musik-Vortrag über die Geschichte des SKA zu halten. Natürlich wurden wir an der Grenze nochmal rausgewunken, aber das war jetzt auch egal.
Die Ankunft und
der Musik-Vortrag
Nach unserer Ankunft um 21:30 Uhr nahmen wir erst einmal unsere GastgeberInnen
und Mitveranstalter in den Arm, froh überhaupt angekommen zu sein. Für
den Musik-Vortrag musste dann halt das vorbereitete DIN A 5 Heft herhalten,
welches einfach unter den Leuten verteilt wurde, die bereits Kräftig zu
den Meskalin abgingen!
Die Musikacts
und Akteure
Und das
taten sie in der Tat!
Im verwinkelten, kellerartigen Gewölbe des Tommasini feierten auf verschiedensten
Ebenen die zumeist jungen SkankerInnen Ihre Party. Von den Meskalin bekamen
wir noch etwa 2-3 Songs mit, denn wir waren zugleich damit beschäftigt,
unsere CDs für die DJ-Acts zu sortieren und zu positionieren, um auch gleich
als Vorbereiter für die Lama zu dienen bzw. aufzulegen.
Die schweizer Meskalin,
nicht zu verwechseln mit den österreichischen Meskalin, gehen richtig SKA-Punk-mäßig
ab. Mit derber Stimme und deftigen Gitarrenriffs sowie Bläser"fraktion"
heizten sie dem gut gelaunten und tanzfreudigen Publikum ein. Die 4-köpfige
Band, die bereits mit Planet Smashers, MU 330 oder Skarface spielte, kommt eher
aus der Punk-Rock-Ecke, die gerne mal den Offbeat einspielt. 
Die Pause füllte dann DJ Svenson mit heissen Rhythmen, wobei er natürlich gerade bei dieser Vorband, genau der Richtige war, um zu den Lama überzuleiten. Erprobt in Sachen Punk-Rock, SKA-Punk und SKA meisterte er die nur kurze Mischpulteinführung.
Miansha: Organisation
und Abschlussarbeit
Hier sollte vielleicht mal eingeschoben werden, dass es sich gleichzeitig auch
um den praktischen Teil von Mianshas Abschlussarbeit gehandelt hat, der an dieser
Stelle auch ein großer Dank für die Vorbereitungen und Dürchführung
vorort gilt! Thx!
Der
Hauptact
waren Lama, die nach eigenen Angaben "NewOldSchoolFusionReggaeSkaPunk"
spielen. Meine Befürchtungen, dass sie zu Dritt nie die Qualität der
CD hinbekommen, bei der weit mehr Musiker zum Lautspektakel beitrugen, wurde
in keinster Weise bestätigt! Im Gegenteil! In faszinierender Weise spielten
sie ihr Set in nahezu perfekter instrumentaler und gesangstechnischer Variante.
Vor Allem die Stimme des Sängers, Zissy, verliert zwischen Studioaufnahme
und Liveauftritt keinen Deut an Faszination! Das wirkt dann schon recht professionell,
wobei die 5-jährige Existenz und Erfahrung zu spüren ist. Die musikalischen
Vorlieben der einzelnen Bandmitglieder, Metal, Punk und Jazz vereinen sich dann
auch mit SKA-Elementen, die diese Bands so einzigartig macht.
Das Publikum
Sehr dankbar nahm das lenzburger Publikum die schnellen, zum Teil derben, zum
Teil sehr harmonischen Rhythmen an und setzte tanzmäßig noch einen
drauf! Spätestens hier füllte sich das Tommasini an seine Grenzen
von 99 Gästen, was natürlich nur für die amtliche Statistik so
festgehalten wird Ehrlich gesagt, muss ich aber auch feststellen, dass auf einem
Konzert in der Schweiz derart viel Dope und Gras geraucht wird, dass einem da
ein amsterdamer Coffee-Shop-Schiff, wie eine Oase des Vereines für eine
drogenfreie Welt vorkommen muss. Es ist echt unglaublich! (Der letzte Satz muss
wohl noch zensiert werden )
Die Verlosung
und DJ Svenson
Irgendwann zum Ende des Lamaacts, improvisierten wir noch unsere Verlosung,
zu dessen Vorbereitung wir bis dahin gar nicht gekommen waren, und lediglich
eine Mitspielliste an der Kasse ausgelegt hatten bzw. mit der Ankündigung
von Lama per Mikrophon offenbarten. Nach dem grandiosen Hauptact der Lama, und
während DJ Svenson schon mal die Leute auf den Nighter musikalisch vorbereitete,
legten wir die Gewinne zur Begutachtung aus.
Unser spontaner Gag: Die Gewinne wurden nicht einfach per Los vergeben, sondern man kam ins Gespräch und besprach, welches der günstigste und sinnvolllste Artikel seie. Sehr spannend, kommunikativ und interessant, wie sich später herausstellte. Kleine Trauben von Personen bildeten sich, um die Musik zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. So ging jeder/jede Gewillte mit etwas hinaus, was auch zu seinem Geschmack passte.
Der Nighter
Nun war es aber
Zeit, DJ Svenson zu unterstützen, der schon etwas händeringend meine
Anwesenheit erbat. Wir legten noch eine ganze Zeit zu Zweit auf, wobei das Gespür
für die SkankerInnen längst bei Svenson angelangt war und ich gerne
zum Assistenten wurde Wir gingen auf nahezu jede Anfage ein. So konnte ich dann
auch noch ausklingend und letztendlich etwas kurz zum Besten geben, als sich
Svenson unter die Leute und an die Theke schmiss.
Abgang
Der Rest des Abends - es wurde recht früh - fällt dann etwas in den
Beireich der Zensur bzw. der dunkleren Erinnerungen. Mal wieder waren es die
SKA-TALKer, die in sympathischer und gewohnt seltsamer Art und Weise auffielen.
Mal lief einer mit dem großen Banner über dem Rücken werbung.
Es war ein Kommen und gehen ... und sehr viel Gelächter!
Das Fazit ist,
es war ein voll gelungener Abend, von dem Alle "profitierten" und
ihren mächtigen, ausgelassenen Spaß hatten.
"5 Jahre DerDUDE Goes SKA Online" in der Schweiz musste einfach sein!
Und es war ja erst der Anfang!
Für den nicht gehaltenen Video-Vortrag über die Geschichte des SKA
muss ich mich natürlich ausdrücklich entschuldigen, auch wenn wir
nicht
wirklich
etwas dafür konnten. Er ist natürlich fertig vorbereitet und wird
sicherlich in einer der kommenden Veranstaltungen nachgeholt!
Die Location,
der Verein und die Helfer
Nicht zuletzt muss auch das Tommasini (und der Verein apropo) in Lenzburg absolut
lobend erwähnt werden, welche das Konzert noch recht kurzfristig mitorganiserten
und großartig, helfend zur Seite standen! Absolut nette und hilfsbereite
Leute, die uns auch am nächsten Morgen nicht im Stich ließen. Hut
ab! Ebenso gilt der Dank an die zahlreichen helferInnen, die Miansha und uns
freiwillig zur Seite standen!
Wir kommen wieder!
DerDUDE
www.derdude-goes-ska.de
Photoquelle: Miansha
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Andere Stimmen:
"Bands: Meskalin
(ZH, Ska-Punk), Lama (BL, Ska&Reggae)
DJs: DJ Svenson (D, Ska), DJ derDUDE (D, Ska)
Um 21:15 Uhr war eine entsprechende Anzahl Gäste eingetroffen und die Band Meskalin aus Zürich konnte den Abend eröffnen. Die Reihen vor der Bühne füllten sich, obwohl die Band aufgrund der begrenzten räumlichen Verhältnissen und ihrer Besetzung mit Schlagzeug und Trompete, gezwungen war sehr laut zu spielen. Der einstündige Auftritt der Band kann man als gelungen bezeichnen, was sich auch im entsprechenden Applaus manifestierte.
Nach einer kurzen Pause, begleitet durch einen DJ, betrat die Band Lama aus Liestal die Bühne. Die drei Basler (Schlagzeug, Bass, Gitarre) spielten eine Mischung aus Reggae und feinem Ska, wodurch die Lautstärke gesenkt und die Soundqualität enorm gesteigert werden konnte. Lama konnte mit ihrem etwas mehr als eineinhalbstündigen Auftritt sehr überzeugen, was die Stimmung weiter hob. Abgerundet wurde der Abend von den aus Deutschland angereisten DJs derDude und Svenson, welche im Rahmen des Jubiläums ihrer Homepage, noch mehrere CDs zu verlosen hatten.
Das Konzert können wir von apropo als sehr gelungen bezeichnen: Bei einer maximal zugelassenen Besucherzahl von 100 Gästen haben wir es geschafft 98 Leute an unseren Event zu locken."
Quelle: http://www.apropo.ms/partyreview.php
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