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Bandname:
K-Mob

Mitglieder (Instrumentenzuordnung):
Naima (Voc) , Mo (Voc/Sax) , Kev (Sax), Basti (Tb), K-Roy (Git) , Flo (Orgel) , Frank (Bass) , Free-D (Drums) z.Zt. Thorben (Drums), bald : Frank (Perc)



Durchschnittsalter: 26

Gründungsjahr: 2003

Ort/Herkunft: Hamburg


Internetadresse: www.k-mob.net

CDs (Jahr):
1998 Ska Soup : 4 track cd (released as "kurorchester", sold out)
2000 7" night out / chase the cold (released as "kurorchester", sold out)
2002 7" heart attack / riddim no.1 (released as "kurorchester")
2003 Reggae Crown : 4 Track session CD
2003 Fischsound Sampler ; "Mrs. Pleasure"

Update: 2006
2004 Strictly Commercial Sampler 3 : "Followed"
2004 Rinn Inne Pann Fanzine Sampler : "Somebody´s Baby"
2004 7" Hey love / Small World
2004 Bouncing of the Ska Sampler (Skalp Rec) „Don´t Cry“/„Somebody´s Baby“
2005 Up Your Ears Vol.4 Sampler (Elmo) "Second Chance"
2005 Freiheit für die Kurven Sampler "Second Chance"
2005 Blondie Sampler (Trash2001) "Dreaming"
2005 LP/CD "Cushdy" (Elmo)
2006 Ska Talk Sampler "Fistful of Satisfaction"

Datum des Interviews: 28.10.2003


Die "direkten" Fragen ;-):

DerDUDE:
Hallo! Mal ein paar Fragen direkt zu euch, wenn ich darf?:
Wie würdet ihr eure Musikrichtung als Ska-Band näher charakterisieren?

K-Mob:
Ska, Rocksteady, Reggae (gespielt mit unseren Fähigkeiten und Vorlieben)

DerDUDE:
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?
K-Mob:
"Mob" deswegen, weil wir nach nem Konzert ein plündernder und wegelagernder Mob sein können, "K" ist der Anfangsbuchstabe unserer ex-Band , dem "Kurorchester".

DerDUDE:
Welchen Song sollte man sich anhören, um eure Musik am besten kennenzulernen?
K-Mob:
Ein Lied heisst "Don´t Cry", das zeigt am Besten, wie wir Ska spielen. Dann gibts noch "Mrs.Pleasure", da kann man hören, wie wundervoll unsere Sängerin ist.

DerDUDE:
Hat euch eine Ska-Band /Ska-Persönlichkeit am meisten beeinflußt?

K-Mob:
Das war mal anders, aber inzwischen ist der Sound der 60er ist unsere grösste Inspirationsquelle.

DerDUDE:
Welches ist euer Lieblingssong/ -CD?

K-Mob:
Alton Ellis : I´m Still in Love. Aber es gibt auch andere....

DerDUDE:
Welche Musikrichtung, neben dem SKA, hat euch am meisten geprägt?

K-Mob:
Punkrock, Northern Soul , Reggae

DerDUDE:
Gibt es eine Botschaft, die ihr mit eurer Musik vermitteln wollt?

K-Mob:
Wir haben geringes Sendungsbewusstsein. Wir wollen einfach gute Songs schreiben und tighte Musik machen und dann mit unserem Konzertpublikum feiern.


Die Fragen zu den Konzerten:

DerDUDE:
Ein paar Fragen zu euren Konzerten: Was waren eure besten und schlimmsten Konzertorte?

K-Mob:
Besonders schlecht : In einer Dorfkneipe vor 5 genervten Gästen. Fehlbuchung! Frank war schuld.
Besonders gut : Halle/Palette, Berlin/Supamolly,
Besonders gut wegen dem After-Show-Gehabe: Hermsdorf, Cottbus (Lichter aus, Hähne offen)

DerDUDE:
Auf SKA-Konzerten findet man ja wirklich die unterschiedlichsten Typen. Wie würdet ihr euer Publikum charakterisieren?

K-Mob:
das liegt an den Läden , wo wir spielen : Punks, Skins, Berliner, Heiratende etc.

DerDUDE:
Was spielt ihr als Zugabe (welchen Song)?

K-Mob:
Was übrigbleibt..

DerDUDE:
Gibt es ein verrücktes Erlebnis auf einer Tour, welches erzählenswert ist?

K-Mob:
Schräg : in Münster(!) mit Dr.Ring-Ding(!!) als DJ, riesig Werbung aber nur 5 zahlenden Gästen. Der Doktor hat dann quasi nur für die Band aufgelegt. Die Hähne waren offen, da gibts lustige Fotos.

DerDUDE:
Mit welcher Band würdet ihr am liebsten zusammen auftreten?

K-Mob:
Skatoon Syndikat aus Berlin ! Macht immer wieder Spass.

DerDUDE:
Was mich schon immer beschäftigt, ist die Frage, wie ihr mit Nazi-Skins auf Konzerten umgeht?
K-Mob:
Sind bei unseren Konzerten noch nicht aufgetreten.


Fragen zur Ska-Geschichte:

DerDUDE:
Vielleicht noch ein wenig zum Thema Ska-Geschichte?: Es wird häufig von 1-3 Ska-Welle gesprochen. Inwieweit könnt ihr euch damit identifizieren? Was kommt nach der 3. Ska-Welle? Wie seht ihr die Zukunft des SKA?

K-Mob:
So richtige Wellen kann ich da nicht ausmachen, in Hamburg ist eh seit langem Ska-Ebbe.

DerDUDE:
Wie kommt es, eurer Meinung nach, dass sich die meisten jungen Bands entweder in Richtung traditional Ska oder Ska-Punk entwickeln?

K-Mob:
Wenn du damit meinst, es gibt zu wenig 2-Tone-Bands : die kommen wieder.


DerDUDE:
Warum hat es der Ska so schwer, sich zu etablieren? Ist Ska zum ewigen Schlummerdasein verdammt?

K-Mob:
Ja, Sicher! Ska ist die sympathischste Underground-Musik wo gibt. Der Stellenwert ist mit Northern Soul vergleichbar: Es ist und bleibt die Musik einer bestimmten Szene.


Schließlich was Allgemeines:

DerDUDE:
Letztlich noch ein paar allgemeine Fragen: Welche Band / Ska-CD würdet ihr den Surfern/Ska-People besonders ans Herz legen wollen? (Mal abgesehen von euren eigenen ;-)

K-Mob:
Naja, alles aus den jamaikanischen 60ern. Niemand sollte sich die Gelegenheit entgehen lassen, die Urgesteine der jamaikanischen Musik noch einmal live anzuschauen : Alton Ellis, Derrick Morgan, Toots & the Maytals, Skatalites.
Die haben tonnenweise von dem Soul, der "weissen" Bands meistens fehlt.
Und wenn man ausnahmsweise mal aktuelle Bands hören und sehen will : Slackers und Rude Rich

DerDUDE:
Wen würdet ihr als den "Godfather of Ska" bezeichnen?

K-Mob:
Das ist ein feststehender Begriff für Laurel Aitken.

DerDUDE:
Welche SKA-Page würdet ihr den Surfern im Netz besonders empfehlen? Welche Favoriten habt ihr?

K-Mob:
Deine Kollegen vom Onlinezine.de , Boss-Sounds.net

DerDUDE:
Was steht an nächsten Projekten/ Konzerten an? Wird es eine neue CD geben? Wann kommt sie raus und was wird auf uns zukommen?

K-Mob:
Eventuell ne kleine Tour im Frühjahr 2004.
Bis Mitte des nächsten Jahres wollen wir einen Longplayer haben, Vinyl !

DerDUDE:
Ich danke euch für dieses informative Interview!


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